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news = new page('', 'Lars und Manu - News','news');

news.addPar('','Hallo, liebe Verwandten, Freunde und Bekannte!');
news.addPar('','<h3>27.08.2003 - Totgesagte leben laenger! Das Tagebuch ist wieder UP - TO - DATE!!!!!!</h3>');
news.addPar('','12.07.2003 - UPDATE! UPDATE! UPDATE! Endlich wieder neue Eintraege!');
news.addPar('','02.07.2003 - Ok, ich habe das Tagebuch umgebaut. Ich hoffe ihr kommt damit zurecht. Um die Eintraege fuer den Juli anzuschauen muesst ihr ueber das Monatsarchiv gehen.');
news.addPar('','01.07.2003 - Ich arbeite gerade einiges an der Tagebuchstruktur um. Ich schreibe aber weiter. Alle neuen Beitraege werden dann demnaechst online geschalten, vermutlich morgen?');
news.addPar('','24.06.2003 - Die Bilder der letzten Tage sind online!');
news.addPar('','23.06.2003 - Da die letzten Tage recht turbolent waren, konnte ich das Tagebuch nicht mehr aktualisieren. Aber ich habe natuerlich fleissig weiter geschrieben. Heute habe ich alles online gestellt. Leider konnte ich die Bilder noch nicht uploaden. Die reiche ich dann morgen nach!!</h3><h3>Und nicht vergessen! Unser Billigessenwettbewerb laeuft immer noch!!</h3>');
news.addPar('','18.06.2003 - So, alle Menuepunkte haben nun ihre Funktionalitaet. Es sind nun auch unsere Adressen abrufbar. Ich habe die Seitenbreite nocheinmal um 20 Pixel verkleinert, da es offensichtlich immernoch ein paar Probleme mit dem Drucken gab.');
news.addPar('','16.06.2003 - <br>Endlich! Die ich habe die Funktionalitaet erweitert! Nun funktioniert auch die Tagebuch-Uebersicht!');
news.addPar('','14.06.2003 - <br>Ok, nachdem Beschwerden laut wurden, dass man das Tagebuch nicht richtig ausdrucken kann, habe ich mich nochmal hingesetzt und etwas daran gearbeitet. Nun funktioniert es hoffentlich. Schreibt ins Tagebuch oder per mail, falls es noch Probleme gibt.');
news.addPar('','13.06.2003 - <br>Hey, hey! Es geht vorwaerts! Ab sofort funktioniert das Gaestebuch! Wir wuerden uns sehr ueber eure Eintrage freuen!!!');
news.addPar('','9.06.2003 - <br>Heute geht unser Tagebuch online! Ab jetzt könnt ihr regelmäßig unsere Abenteuer verfolgen! Wir versprechen Euch Nervenkitzel, der Euch vor den Bildschirmen fesseln wird! Leider habe ich es noch nicht geschafft, alle Funktionen zu implementieren, aber immerhin koennt ihr schon durchblaettern und euch die Bilder anschaun.');

page1 = new page('', '06.06.2003 - Der Tag des Abschieds', 'page1');
page1.addPar('','Nach einer fast durch-packten Nacht und einem aeusserst ergiebigen 2.5h-Schlaf, klingelte der Wecker und laeutete damit eine neue verheissungsvolle Zeit ein.');
page1.addPar('','Mit Erwartungsdrang und Aufregung (ich brauchte nur ca. 5min um wach zu werden!!) ging ich ins Bad und verrichtete meine letzte heimatliche Morgentoilette. Anschliessend ging alles Schlag auf Schlag. Auto bepacken, nach Weida fahren, Lars und Koffer einstapeln ... und schon gings los nach Frankfurt zum Flughafen. Mein stetig in den letzten Tagen angewachsenes Schlafdefizit machte sich besonders auf der Autobahn bemerkbar ... ganz besonders aber nach dem zuerst meine Mutter, dann Lars und dann mein Vater eingeschlafen waren und ich ganz alleine mit der Autobahn, dem Auto und der Monotonie der Vorbeizischenden und uninteressanten Geschwindigkeitsbegrenzungschlidern war.');
page1.addPar('','Auf dem Flughafen angekommen, suchten wir ersteinmal Toiletten, dann den US Airways Check-In. Beides war recht schnell gefunden, obwohl wir nicht genau wussten an welches Terminal wir fahren sollten ... keiner hatte so richtig nachgesehen. Aber dank Lars, der mit seinem fotografischen Gedächtnis sofort "Terminal 2" von Rücksitz nach vorn mir an den Kopf warf, als wir der entsprechenden Schliderung folgen mussten, ersparten wir uns eine Frankfurter Rollfeldodysse. ');
page1.addPar('','Wie dem auch sei, wir standen also dann an der Schlange zum Check-In. Dort haben wir keine fünf Minuten verbracht, als sich schon eine wichtig aussehende recht kräftige Dame in schwarzer Uniform vor uns aufbaute und erklärte, sie wäre Sicherheitsbeauftragte und sie möchte uns nun kontrollieren. Nunja, zu beachten ist, wir standen ganz am Ende der Schlange. Wir wurden in ein Hinterzimmer gebeten und auseinander genommen. Anschließend wieder zusammengesetzt, konnten wir diesen Raum verlassen und einchecken. Das Gepäck waren wir somit erfolgreich los geworden.');
page1.addPar('','Nun haben uns meine Eltern noch zu einem reichhaltigen und (finanziell) umfangreichen Frühstück eingeladen, bald hieß es dann doch Abschied nehmen und ab durch die Kontrollen um irgendwann nach reichlich Untersuchungen im Flugzeug zu sitzen und abzuheben. Der Flug war lang, aber nicht langweilig. Dank der unbequemen Sitze war nicht an Schlaf zu denken.');
page1.addPar('','Nach etwa 9 Stunden begann sich das Flugzeug langsam zu senken und wir landeten in Charlotte. Nun kam der wirklich interessante Teil ... die U.S. Immigration. Wir gaben den netten Beamten unsere Visa, die eben ausgefüllten Unterlagen und wurden wieder in ein Hinterzimmer gebeten. Dort saßen wir nun mit einer kleinen Gruppe ausgewählter Leute. Die eine Familie hatte ihren Reisepass verloren, eine andere hatte keinen blassen Schimmer warum sie dort sitzen mussten, wieder eine andere hatte Schwiessausbrüche und erzählte sie leide an einer Katzenbissinfektion und müsse so schnell es geht weiter.');
page1.addPar('','Irgendwann nach einer unendlich langen halben Stunde bangen Wartens bekamen wir unsere Unterlagen zurück und konnten nun in die Zollkontrolle. Lars hatte keine Probleme, meine Taschen wurden jedoch gründlicher untersucht. Der Beamte öffnete mein Handgepäck. Seine Augen begannen sich zu weiten, ein flüchtiges Lächeln und ich glaube ich habe auch eine kleine Träne in seinem Auge gesehen. Wie einen Schatz, hielt er das rot eingepackte Geschenk für meine Gastmutter in der Hand. Ohne zu zögern riss er es auf wie ein Westpaket und hielt seine neue Eroberung in den Händen. Nun fing er an, bei diesem hölzernen Kunstgewerbeprodukt, einzelne Teile abzubrechen und daran herumzukratzen. Schließlich kam er zu dem Schluss, dass in diesem aus Kastanien nachgebildeten Baum Insekten befinden könnten, die Tot und Verderben über die ganze USA bringen könnten. So lies er mich ohne Geschenk weiterziehen. Zu diesem Zeitpunkt hängt es vermutlich bei ihm im Haus an der Wand. Schön. Womit sich wieder einmal bewiesen hat, dass man auf die Frauen hören und nicht so ein Dickschädel sein sollte. Tja, ich hoffe, dass du, Genia, diese Geschichte als genug Strafe für mich ansiehst und nun nicht noch eine zusätzliche Widergutmachung verlangst. ;o) Hätte ich nur auf dich gehört.');
page1.addPar('','Der Rest der Reise war wenig spektakulär. Ein Zweistunden Inlandflug. In Houston angekommen, konnten wir unproblematisch unser Gepäck abholen und nahezu pünktlich kam Thomas und holte uns ab. Wir fuhren heim, beäugten kurz die schöne Appartmentanlage mit drei wirklich schönen Swimmingpools mit kleinem Wasserfall und legten uns Schlafen.');
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page2 = new page('', '07.06.2003 - Breakdown in Downtown', 'page2');
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page2.addPar('','Am nächsten Morgen gingen wir ins Büro der Wohnungverwaltung und krallten uns das letzte Ein-Schlafzimmer-Appartment im ersten Stock mit Balkon. Als wir wiederkamen, war die Bude von Thomas und Andre, wo wir im Moment wohnen, voll mit vielen vielen anderen Deutschen die hier in Houston wohnen. Wir machten ein schönes Frühstück und dann ging es zum Strand nach Galveston, ca. 35 Meilen ausserhalb von Houston. Dort gab es einen mehrere quadratkilometergrossen Parkplatz direkt auf Sand am Strand. Am Strand fand heute ein Sandburgenbauwettbewerb statt, wo viele Amis viele verschiedene Skulpturen in den Strand ritzten. ');
page2.addPar('','Der ansonsten sehr schöne weisse feine Sandstrand war leider völlig übervölkert. Entschädigt dafür haben aber durchaus die bis zu zwei bis drei Meter hohen Wellen, die beim Schwimmen effektvoll über einem zusammengebrochen sind. Das hat einen Heidenspass gemacht.');
page2.addPar('','Irgendwann hatten wir dann genug herumgetobt und gegen fünf Uhr nachmittag drängte sich ein gewisses Hungergefühl auf. Also drängten sich alle 14 Mann wieder in die drei Autos. In unserem 96#er Ford Contour drängten wir uns zu fünft, was bei 35 Grad im Schatten ohne Klimaanlage nicht gerade angenehm war. Ziel war eine Grillparty bei ein paar Kollegen.');
page2.addPar('','Kaum hatten wir den Strand verlassen und ein Stück gefahren, ging das Auto aus. Wir befanden uns in Downtown Galveston, wo man eher Spanisch als Englisch sprach. Auch der Zustand der Häuser verriet, dass wir hier in einem Stadtteil waren, der an und für sich nicht gerade geeignet erschien, um als Touri mit einem zusammengebrochenen Auto herumzustehen. Wir schoben das Fahrzeug auf den Parkplatz einer Burger-Bude und öffneten klug die Motorhaube. 4 Informatiker schauten nun sehr gescheit in das verölte seltsame Ding darunter, was bedrohlich dampfte und nach verschmorter Kupplung roch. Nach einiger Suche fanden wir auch ein (vielleicht DAS) Problem. Es war kein Kühlwasser im Ausgleichsbehälter. Also liefen wir zur nächten Tankstelle und wollten destilliertes Wasser kaufen. Davon hatte der Verkäufer, dessen Name vermutlich soetwas wie "Sanchez Estafico Dingo de la Hacha o la nixo Verstehico" gewesen sein musste, noch nie etwas gehört. Wir kaufen also nur ein paar normale Wasserflaschen, die wir sinniger Weise ersteinmal austranken. Anschließend begaben wir uns in die Burger-Bude und füllten die Flaschen wieder auf dem Klo. Wir füllten den Ausgleichsbehälter weider. Es zischte und dampfte und das Wasser lief unten wieder heraus, Die Prozedur wiederholten wir so lange, bis wir das Loch an einer völlig unerreichbaren Stelle ausgemacht hatten.');
page2.addPar('','Wir riefen nun den Chef an, der uns sagte wir sollen ihn doch morgen wieder anrufen und das Auto einfach stehen lassen. Gottseidank, holte uns Bernd, einer der Deutschen hier in Houston, ab ... Wir zwängten uns zu sechst in einen PT Cruiser und waren dann alle heil froh wieder zuhause zu sein. Wir machten uns erstmal ein Bierchen auf und gingen an den Pool. Der Abend klang somit verhältnismäßig angenehm aus.');
page2.addPar('','Wir sind anschließend todmüde ins Bett gefallen. ');
page3 = new page('', '08.06.2003 - go get the damn car', 'page3');

page3.addPar('','So nun kommt meine (Lars) Stunde. Der kaputte Ford Contour war in Galveston, wir waren hier.');
page3.addPar('','Die Firma stellte uns einen Truck mit einem riesigen Anhaenger zur zur Verfuegung. Das Gespann war sicher 15 Meter lang. Dank meiner Ausbildung beim Bund (LKW-Führerschein) war ich natuerlich bestens fuer diese Aufgabe geeignet. Alle waren froh und einverstanden, mir die Verantwortung fuer den Truck zu Ueberlassen. So fuhren Manu, Thomas und ich mit dem F150XL und Anhaenger Richtung Galveston.'); 
page3.addPar('','Und ich sage euch ab diesem Zeitpunkt kam ich mir wie ein richtiger Ami vor: drei-spuriger Highway, Oldi-Sender im Radio, Truck mit einer Dreier Sitzbank und einer Geschwindigkeit von 65 Milen pro Stunde. War einfach geil. Doch leider hatte ich nicht so recht bedacht, warum die anderen sich gedrückt hatten vor der Fahrt. Denn als wir an kammen fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Der Ford stand auf einem recht engen Parkplatz einer Fastfoodkette. Und wer will schon einen Truck mit 6m Anhänger dort rangieren? Der Bundeswehr sein dank: ich habe es geschafft! Wir haben den Ford unter schweisstreibender Arbeit bei vielleicht 40 Grad in sengender Hitze aufgeladen und anschliessend wieder Richtgung Houston in die Firma gefahren. ');
page3.addPar('','Abends waren wir dann so K.O. das wir nur noch in den Pool gefallen sind. Manu und ich sind dann ein paar Runden geschwommen und dann ab-ins-Bett.de (Lars)');
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page4 = new page('', '09.06.2003 - Der erste Tag auf Arbeit', 'page4');
page4.addPar('','Heute frueh ging es echt zeitig raus: um sieben! Gegen acht waren wir in der Firma. Zunaechst bezogen wir unsere Bueros, dann bekamen wir eine Firmenfuehrung vom Chef, Walter, den wir duzen sollen. Das ist zwar im Moment noch etwas komisch, aber ich denke wir werden uns recht schnell daran gewoehnen. Der Umgang in der Firma ist freundlich, fast freundschaftlich. Lars und ich haben bereits die ersten Aufgaben uebernommen.');
page4.addPar('','Zum Mittag sind wir zu Subways gegangen und haben uns eine schoenes Sandwich gegoennt. Ist schon komisch, hier ist es teurer, zu kochen als Essen zu gehen. Tja, was soll\´s? Dann werden wir eben oefter Essen gehen.');
page4.addPar('','Abends haben wir endlich unser eigenes Appartment bezogen. Leider ist die Lage nicht ganz so toll. Wir muessen ganze zwei Minuten laufen, bis wir am Pool sind. Wie aergerlich. *g* Von Thomas und Andre konnten wir ein paar Moebel "erben". So haben wir jetzt eine Rollac-Werkbank als Tisch und ein Schlafsofa in der Wohnnung stehen. Unsere mitgebrachten Riesen-Matrazen haben wir noch nicht aufgeblasen. Wir hoffen noch einen Kompressor von Walter zu bekommen.');
page4.addPar('','Nachdem wir alles im Wohnzimmer verstaut hatten, sind wir nocheinmal losgezogen und haben die wichtigsten Dinge eingekauft. Geschlafen haben wir im Wohnzimmer. Lars hat auf dem Sofa geschlafen. Ich habe es vorgezogen auf dem ohnehin wahnsinnig weichem Fussboden zu schlafen. Habe sogar recht gut schlafen.');

page5 = new page('', '10.06.2003 - der zweite Tag auf Arbeit', 'page5');
page5.addPar('','Heute waren wir auch wieder gegen 8 in der Firma. Wir haben weitergearbeitet und sind heute mal mittag in der Firma geblieben. WIr hatten uns Fertig-Nudel-Gerichte gekauft, die man in der Microwelle zubereiten kann. Das ging ganz gut, der Geschmack war noch gerade so ok, aber die Menge war aeusserst unbefriedigend. ');
page5.addPar('','Wir haben heute den firmeneigenen Ford Escort bekommen, weil wir bereits gegen 17.00 Uhr die Firma verlassen haben. Schliesslich mussten wir noch die unterschriebene Mietvertraege in der Appartmentverwaltung abgeben. Dummerweise haben wir die Vermieterin nur um ein paar Minuten verpasst. Schade. Also gingen wir vor lauter Frust im Wallmart einkaufen. Nun haben wir auch einen Toaster. Schoen. Damit koennen wir nun unsere Fruehstueckswaffeln und Toaster-Strudel zubereiten.');
page5.addPar('','Abends haben wir noch schnell die von mir mitgebrachten Nudelsuppen gemacht. Danach ist Lars nocheinmal Shoppen gegangen. Ich habe mich in dieser Zeit an das Tagebuch gesetzt. Ihr wollt ja endlich was lesen, nicht wahr?');

page6 = new page('', '11.06.2003 - Shoot or Die', 'page6');
page6.addPar('','Der heutige Tag ging mit einer weiteren Entäuschung los. Lars war schon früh zeitig mit Andre auf Arbeit gefahren. Ich bin geblieben, um die überfällige Miete an die Wohnraumverwaltung zu bezahlen. Leider scheinen die ernsthaft unser Geld nicht haben zu wollen. Um 8.30 sollte das Office aufmachen. als zehn nach um 9 immernoch niemand da war, habe ich den unterschriebenen Mietvertrag zusammen mit dem Scheck in den Briefkasten geworfen. Hoffentlich kam alles an.');
page6.addPar('','Der Tag an sich verlief normal. Zu Mittag haben wir diesmal eine Instant-Reis-Mahlzeit probiert. Aber das war auch nix. ');
page6.addPar('','Nach der Arbeit sind wir Laser-Tag spielen gegangen. Bei diesem Spiel kann man mal ein wenig Terminator spielen. Man bekommt einen Anzug an, der an bestimmten Punkten (Schultern, Rücken und Bauch) mit Sensoren ausgestattet ist. Dazu erhält man eine Laserpistole, mit der man den Gegner "abschiessen" kann, indem dem man einen der Sensoren trifft. Der abgeschossene Gegner ist dann für 5 Sekunden kampfunfähig, kann also nicht mehr schiessen, aber auch nicht mehr abgeschossen werden. Diese Zeit nutzt man zu Flucht. Die "Battlearea", also das Kampffeld, besteht aus vielen vielen kleinen Gängen, Räumen, Aufgängen. Alles ist total verwinkelt und man verliert ganz schnell die Orientierung. Das Licht ist nur sher schwach, überall stehen Nebelmaschinen. Es gibt Blitzlichter, rote Lampen ... es sieht ziemlich mystisch da drin aus. Hat alles ein wenig an einen Science Fiction-Film erinnert.');
page6.addPar('','Ziel der Spiels ist es, so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Für abgeschossene Gegner gibt es Pluspunkte, für eingesteckte Treffer gib es Abzug. Das ganze wird dann von einem Computer mitgeloggt und am Ende gibt es eine bombige Statistik mit Treffergenauigkeit, Punkten, wer einen ageschossen hat, wen man abgeschossen hat und wo ... und so weiter. ');
page6.addPar('','Man ist bei diesem Spiel die ganze Zeit am rumrennen. Sieht man irgendwo einen Anzug (an diesem befinden jeweils leuchtende LEDs), fängt man an wild drauf los zu ballern. Das ganze ist sehr anstrengend, denn man ist wirklich die ganzen 40 Minuten nur am rumrennen, ducken, schiessen, verstecken, schiessen, flüchten, umdrehen, schiessen ... Aber, es macht tatsächlich riesigen Spass. ');
page6.addPar('','Ich persönlich, habe aber eine ganze Weile gebraucht, um aus diesem "Schiess-auf-alles-was-sich-bewegt"-Modus wieder auf normal zu schalten. Für kleine Kinder halte ich diese Art der Beschäftigung wirklich bedenklich. Aber um sowas kümmert sich hier glaube ich niemand. ');
page6.addPar('','Nichtsdestotrotz, es war ne geile Erfahrung, die wir sicherlich wiederholen werden.');
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page7 = new page('', '12.06.2003 - falsche Tornados, echte Neuwagen', 'page7');
page7.addPar('','Nachdem nun auch noch unser Ford Escort nicht mehr so richtig will (man muss immer mit aufgedrehter Heizung fahren, damit der Motor nicht überhitzt), hat sich Walter, unser Chef, dazu entschieden, für die Praktikanten ein neues Auto zu kaufen. Neues Auto heißt auch NEUES Auto, also einen Neuwagen. Die Wahl fiel auf einen Saturn Ion, ein viertüriges Gefährt mit 2.2L Hubraum und 140PS und vor allem mit funktionierender Klimaanlage. Es ist ein gutes Auto. Ab morgen steht er uns zur Verfügung! Wahnsinn!');
page7.addPar('','Der einzige Wermutstropfen ist aber, dass wir das Auto zu viert, bzw. zu fünft nutzen müssen. Dafür ist es aber etwas zu klein. ');
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page7.addPar('','Ab heute können wir die Nächte auf unseren aufgeblasenen Matrazen genießen. Wir hattem bereits vor Tagen probiert, sie aufzupusten. Es stellte sich jedoch heraus, dass es sich dabei um ein aussichtsloses Unterfangen handelte, da wir grob geschätzt ca. vier Millionen Lungenfüllungen hineinpusten müssten, um die 1.40x2.00m großen Matrazen aufzupusten. Somit haben wir uns ein Herz gefaßt und sie mit auf Arbeit genommen. Im Warehouse (dem Lager) haben wir von Binh, dem Lagerhaus-Manager, die Matrazen mit Druckluft aufblasen lassen. Aber selbst damit hat es einige Minuten gedauert. Krass. Danach haben wir sie auf den Truck geladen und Binh hat sie mit Klebeband befestigt. Dazu hat er an der einen Seite des Trucks das Klebeband um eine Blattfeder des Hinterrades gewickelt, dann die Rolle auf die andere Seiet geschmissen und dort um die andere Feder gewickelt. Tja, man glaubt gar nicht zu was so ein Ford-Fahrwerk alles fähig ist. Wie dem auch sei, wir haben die Matrazen gut nach Hause gebracht. Wir werden bestimmt auch gut drauf schlafen, aber mehr dazu morgen.');
page7.addPar('','Nachdem wir unser Abendbrot eingenommen hatten (es gab Chili con carne ... ohne carne ... nur mit chili) dürstete uns noch nach etwas Unterhaltung, da der angebrochene Abend noch jung und verheißungsvoll war. Also fuhren wir mit dem Truck die 500m bis zur Wohnung von Andre und Thomas und schauten dort mal vorbei. Im Fernsehen liefen dauern Tornado- und Gewitterwarnungen. Da dachten wir: "Das ist doch ein super Zeitpunkt um die Gegend zu erkunden." Also schnappten wir uns wieder den vor der Tür geparkten Truck und fuhren nördlich auf der Interstate 45. Irgendwann bauten sich zu unserer Rechten die Wolkenkratzer von Downtown Houston auf. Wir nahmen die nächste Ausfahrt und standen bald zwischen den eindrucksvollen, riesigen und in vielen Farben beleuchteten Gebäuden. Wir fuhren etwas planlos durch ganz Downtown. Irgendwann fanden wir endlich wieder eine Auffahrt auf eine Interstate, die 59. Von der kamen wir wieder zurück auf die 45 und somit heim. Zuhause angekommen, sprangen wir nocheinmal kurz zu den sechs oder sieben mexikanischen Kindern in den Pool. Doch der Spass war nur von kurzer Dauer, denn schon bald kam ein Polizist, der uns freundlich aber bestimmt rauswarf. Um elf ist im Pool Feierabend. ');
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page7.addPar('','Nun sind wir beide recht müde und werden uns ins Bettle legen. Wir haben weder einen Tornado, noch Regen gesehen. Tja, dass die hier immer uebertreiben muessen!');

page8 = new page('', '13.06.2003 - das erste Geld', 'page8');
page8.addPar('','Heute konnten wir zum ersten mal mit dem neues Auto fahren. Es faehrt sich gut. Das Beste ist natuerlich der eingebaute CD-Spieler und die guten Boxen. Damit kann man schon ordentlich Kravall machen.');
page8.addPar('','Ohh, bevor ich es noch vergesse. Auf unseren Matrazen laesst es sich prima schlafen. Die sind wirklich gut.');
page8.addPar('','So, nach der Arbeit sind wir von unserem ersten Geld einkaufen gefahren, schliesslich kam heute der erste Paycheck. Lars hat sich als kleines Extra ein Glas gefuellte Oliven gegoennt und ich mir einen Karton Flaschenbier (Budweiser). Nach dem Abendbrot (es gab Sandwiches) kamen noch Thomas und Andre vorbei und wir haben uns noch bis ca. 0.00 Uhr unterhalten. Allerdings war ich irgendwann vorher schon eingeschlafen, wobei sich mein Schlafdefizit bemerkbar machte. Nunja, ich bin dann irgendwann in der Nacht von meinem gemuetlichen Plaetzchen auf dem Fussboden aufgestanden und habe mich in mein noch viel gemuetlicheres Bettchen gelegt.');
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page8.addPar('','Beinahe haette ich es vergessen. Gestern fand ja noch ein ganz seltenes Ereignis statt: Es regenete. Es schuettete und stuermte eine halbe Stunde lang, dann war alles vorbei. Der Regen sorgte fuer eine angenehme Abkuehlung auf ca. 25 Grad, was zu den 35 - 40 Grad der Vortage eine echte Erleichterung war, denn selbst nachts wird es nicht viel kaelter als 30 Grad. Uff.');

page9 = new page('', '14.06.2003 - einer der verdammten Tage ...', 'page9');
page9.addPar('','Heute ist einer der verdammten Tage, an denen ich mich selber frage, warum mich all diese Probleme plagen, aber das kann mir wohl keiner sagen...');
page9.addPar('','Das Ganze fing damit an, dass wir uns entschieden haben, heute Überstunden in der Firma zu schrubben. Gut, das war zwar nicht so schlimm, aber uns fallen im Normalfall schon ein paar andere Sachen ein, die wir in der Zeit hätten machen können. Aber, wir brauchen die Überstunden, um unsere Behördengänge zu erledigen und um frei zu nehmen wenn der Besuch kommt.');
page9.addPar('','Nach der Arbeit, sind wir noch im Wallmart einkaufen gegangen und haben uns unseren längst überfälligen Duschvorhang gekauft. Im Anschluss daran gingen wir auf einen Flohmarkt, der gleich auf dem Weg von der Arbeit heim lag. Dort erstanden wir käuflicher Weise zwei lustige zusammenklappbare Wäschekörbe, die wir stolz nach Hause schafften. Nachdem unser "jägergrüne" Duschvorhang installiert war, entschlossen wir uns die Wäschekörbe einzuweihen und Wäsche zu waschen. Auf dem Weg zum "Clothes Care Center", dem Waschmaschinenraum unserer Appartmentanlage, ging gleich Lars\' Wäschekorb kaputt. Eine der flexiblen Speichen war wohl nicht richtig eingenäht. Naja. Am Waschsalon angekommen, belegten wir die Waschmaschinen. Lars bepackte seine Maschine, um, nach dem er fertig war, festzustellen, dass der Münzschlitz blockiert war und somit eine Nutzung nicht möglich war. Also mußte er nochmal alles umräumen. Wir stellten nun beide Maschinen an. ');
page9.addPar('','Für ca. eine halbe Stunden zogen wir uns in unser Appartment zurück. Als diese Zeit abgelaufen war, liefen wir voller Spannung, ob wohl alles gut gegangen war, zurück ins "Clothes Care Center". Lars\' Maschine war fertig, meine lief noch. Nungut. Da wir beide nicht allzuviel Wäsche hatten, entschlossen wir uns einen Trockner (auch kostenpflichtig) gemeinsam zu nutzen. Ich erklärte mich bereit, auf die Fertigstellung meiner Wäsche zu warten, um diese auch noch in den Trockner zu legen. Doch die Maschine dachte nicht daran irgenwann wieder aufzuhören. Nachdem diese nun schon eine Stunde lief, entschlossen wir uns Lars\' Trockner anzustellen. Ich nahm meine klitsch-nassen Sachen aus der laufenden Maschine und verbrachte sie in die Maschine, die Lars vorher benutzt hatte, damit ihnen auch noch eine Schleuderbehandlung zu gute kommt. Es ging eine weitere halbe Stunde ins Land. Lars\' nahm seine Klamotten aus dem Trockner und ich übertrug meine geschleuderten Sachen in den noch nicht abgelaufenen rockner (die Trocknungszeiten scheinen bei den Maschinen recht kräftig lang zu sein) ... Nach wiederrum ca. einer halben Stunden ging ich und schaute nach meiner Wäsche. Diese lag warm, aber nass im Trockner. Ok. Solange war die Trocknerlaufzeit dann offensichtlich auch nicht. Ich nahm also meine nassen Sachen, packte sie in den Wäschekorb und brachte sie heim. Übrigens, die nun leere Maschine lief immer noch.');
page9.addPar('','Zuhause angekommen nutzte ich alle Stühle, Schränke, Bügel und Türen um meine Sachen aufzuhängen. Mittlerweile dürften sie trocken sein, aber ich werde sie wohl erst morgen wegräumen.');
page9.addPar('','Nachdem wir nun endlich mehr oder weniger erfolgreich unsere Wäsche beendet hatten, verbrachten wir noch etwas Zeit mit Körperpflege, packten unsere Rucksäcke und wollten uns auf den Weg machen zu einer Party. Leider hatten wir kein Fahrzeug zur Verfügung. Thomas und Andre hatten Karten für ein Red Hot Chili Peppers-Konzert und brauchten so das Auto. Wir dachten uns, wir könnten auch mit dem Bus dorthin. Thomas und Andre wollten sowieso später mit dem Auto zur Party nachkommen, womit auch unser Heimweg gesichert wäre. ');
page9.addPar('','So machten wir uns auf dem Weg. Keine 50 Meter von der Haustür entfernt, begann es wie aus Kübeln zu schütten. Wir stellten uns in einen Hauseingang unter. Nachdem der Regen nicht so richtig aufhören wollte und uns langweilig wurde, dachten wir, dass es vielleicht unterhaltsamer wäre, wenn wir doch etwas durch den Regen laufen würden. Wir ernteten mitleidige Blicke von vorbeifahrenden Autofahrern. ');
page9.addPar('','Erschwerend kam hinzu, dass wir nicht wussten, wo überhaupt die Bushaltestelle sein soll. Wir fragten auf dem Weg in einem FastFood-Restaurant nach und bekamen eine nicht allzu gut verständliche, aber wie sich herausstellte, recht präzise Antwort. Wir folgten den Instruktionen und landeten an einem kleinen Bus-Häuschen, an dem wir, wie zu erwarten war, ganz alleine waren. Es regnete nach wie vor, auch wenn nur noch leicht. Es ging wiedereinmal eine halbe Stunde in Land. Diese nutzen wir dazu, die Überzeugung in uns reifen zu lassen, dass es vielleicht besser wäre, wieder umzukehren. Zum einen waren die feuchten Klamotten nicht so sehr angenehm, zum anderen leisteten die Mosquitos auch ihren Beitrag zum allgemeinen Unwohlsein, weiterhin ging langsam die Sonne unter und obendrein wurden wir hungrig. Der Bus lies sich nicht blicken, also brachen wir wieder auf. ');
page9.addPar('','Wir machten einen Zwischenstop im Whataburger-Restaurant und füllten unsere verbrauchten Akkus mit Hühner-Burgern auf. Diese waren recht appetitlich, wohlnährend und teuer. Wunderbar. Gleich drei Dinge auf einmal!');
page9.addPar('','Als wir diese Bude, die mehr Angestellte als Gäste hatte ... genaugenommen waren wir darin alleine gewesen, wieder verliessen, war es schon dunkel und der Mond kuckte gemütlich und freundlich, knapp über dem Horizont auf unsere Misere. Wir liesen das ironisch grinsende Mondgesicht einfach rechts liegen und stiefelten weiter. In meinen Sandalen hatte sich schon eine Kollektion von Steinen, Dreck, Wasser und Sand gesammelt. So kam ich zu einer kostenlosen, aber auch nicht sehr angenehmen Fußmassage, mit jedem Schritt den ich machte. Zum Glück hatten die über uns liegen Wolken, mittlerweile das Abregnen eingestellt.');
page9.addPar('','Als wir wieder hinter den sicheren hohen Mauern unserer Appartmentanlage waren, suchten wir das erste öffentliche Telefon auf und riefen den Partyausstatter an und baten ihn, doch bitte Thomas und Andre bescheit zu geben, uns noch abzuholen, sobald sie vom Konzert zurück sind. Jedoch hat, wie sollte es auch anders sein, jemand geschlampt. Der bestellte Shuttle-Service ist nicht bei uns eingetroffen, was bedeutet, dass die Party ziemlich langweilig gewesen sein muss. Schliesslich waren ja die beiden Hauptpartyhengste nicht anwesend. Tja. Wir fühlen mit den gelangweilten Partygästen mit, aber das Schicksal wollte es eben so.');
page9.addPar('','Wir verbrachten dagegen den Abend, um darüber zu schwatzen, wie blöd das Leben eigentlich ist. Was hat uns eigentlich dazu gebracht? War doch so ein schöner Tag. Nein. Eigentlich haben wir über die Frauen erzählt, aber das kommt dann sowieso fast auf das gleiche hinaus. Das ist doch alles so ungerecht!!');
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page10 = new page('', '15.06.2003 - der alte Friedhof ...', 'page10');
page10.addPar('','Damit wir uns nicht noch den Sonntag versauen, haben wir uns früh das Auto geschnappt um ein paar  in unserem Houton-Buch erwähnten Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Auf dem Programm standen neben einem kurzen Lagecheck des Sam-Houston-National-Parks, der Besuch eines Sees im Norden von Houston und der Old Waverly Friedhof, der das einzige Überbleibsel des historischen Stadtkerns von Waverly ist und das Hauptziel unserer Reise war. Die Geschichte dieses Friedhofs ist schnell erzählt. Die ganz Stadt Waverly zog einmal um, als die Bahn ihre Bahnstation 6 Meilen ausserhalb der Stadt plazierte. Das ganze Leben sammelte sich um den neuen Bahnhof, der alte Stadtteil starb aus. Der alte Friedhof ist schon in gewisser Weise sehenswert, auch wenn er 200 Meilen Weg wohl nicht wirklich rechtfertigt. Aber wir wollten einfach etwas unternehmen ... naja ... und das haben wir ja damit gemacht.');
page10.addPar('','Die Fahrt an sich war ok, bis auf die Tatsache, dass wir zwei mal komplett durch Houston fahren mussten. Die meisten Amis hier haben keine Ahnung, wie man Auto vernünftig fährt. Sie fahren einfach ... völlig gedankenlos. Man muss höllisch aufpassen. Nicht um sonst haben hier ca. 50 Prozent aller Autos mittlere bis schwerereNI Blessuren in ihrer Metallummantelung. Und leider haben die Amis auch ein invertiertes Verhältnis zu dem Zusammenhang von Nicht-fahren-können und der Größe der Autos. Während in Deutschland, nichterfahrene und unsichere Autofahrer, bevorzugt Kleinwagen bewegen, stürzen sich hier die ganzen alten Omas, Opas, Fahranfänger und sonstige schwierige Patienten der Verkehrserziehung auf möglichst große Vehikel. Dies macht das Fahren also wirklich nicht leicht.');
page10.addPar('','Dennoch, wir haben es gut wieder heim geschafft und uns erstmal geschafft an den Pool gelegt. Dort hat sich vor allem Lars ersteinmal mit einer tüchtigen Mütze Schlaf von den bisherigen Strapazen erholt. Nach zwei erholsamen und angenehmen Stunden am Pool, zogen wir uns ind Appartment zurück und aßen Abendbrot. Es gab Nudeln mit Tomatensoße. ');
page10.addPar('','Zu etwas vorgerückter Stunde, so gegen 21.00 Uhr entschlossen wir uns, den Abend mit einem Kinobesuch abzuschliessen. Ich wollte unbedingt "2Fast,2Furious" anschauen. Der Film macht wieder richtig Lust am Auto zu basteln. Tja, aber mir bleibt nur das Bild an der Wand. Ich hoffe meinem kleinen PS-Monster geht es gut. ');
page10.addPar('','Oh, bevor ich es vergesse. Die Waschmaschine von gestern lief immer noch!!!');
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page11 = new page('', '16.06.2003 - What a day ...', 'page11');
page11.addPar('','Es hätte so ein schöner Tag werden können. Doch alles begann damit, dass wir früh zu fünft in die Firma fuhren. In dem doch recht kleinen Auto macht das wirklich keinen Spass.');
page11.addPar('','Kaum waren wir auf Arbeit und schön in Fahrt, kam der Befehl "Ab ins Warehouse". Das Warehouse ist eine sehr große unklimatisierte Blechhalle, in der die Rollac-Produkte gelagert werden. Einige Rolladen-Teile (Überdächer) und Gestänge mussten verladen werden. Schon allein der bloße Aufenthalt in dem besagten Warehouse treibt einem wegen der hohen Temperatur den Schweiss ins Antlitz. Wenn man dann auch noch transportierender Weise unterwegs ist, wird der Wasserfluß noch expotenzial Verstärkt, was nach ca. einer Stunde vier erschöpfte und klatschnasse Informatiker zur Folge hatte. Diese zogen sich alsdann, flink nach Hause zurück und gingen duschen. Mit den durchweichten Klamotten konnte man sich ja nicht wieder ins Büro wagen, weil dieses schon fast wieder unterkühlt ist.');
page11.addPar('','Vom Duschen zurückgekehrt stürzten wir uns in die Mittagspause und an deren Anschluß nahmen wir die Beantragung unsere Social Security Number in Angriff. Dazu mussten wir quer durch die Stadt zu einem der vielen Social Security Offices fahren. Formular ausfüllen und anstellen. Erfreulicherweise hat das ganze gar nicht so lange gedauert. Problematisch war nur, das uns die ganze Zeit ein tropischer Gewitterregen verfolgte, der das Wasser auf dem Highway anstauen lies. Wir konnten vor Gischt und Regen teilweise weniger als 50m weit sehen, was die Fahrerei natürlich ungemein erschwerte. Irgendwie haben wir es aber dennoch geschafft, wieder heil anzukommen. ');
page11.addPar('','Nach der Arbeit gingen wir noch einkaufen. Zum wiederholten Male versuchten wir Postkarten von Houston zu kaufen. So etwas gibt es hier nirgendwo. Es ist total seltsam.');

page12 = new page('', '17.06.2003 - BBQ auf dem Balkon am Pool', 'page12');
page12.addPar('','Der heutige Tag hatte eigentlich keine Höheunkte. Früh auf Arbeit, dort haben wir, man glaubt es kaum, ein oder zwei Handschläge gemacht um dann wieder heim zu fahren.');
page12.addPar('','Wir vier haben uns noch entschieden, den Abend mit einem deftigen BBQ bei Thomas und Andre auf dem Balkon abzuschließen. ');
page12.addPar('','Da heute von meiner Seite nicht so viel zu erzählen ist, gebe ich heute einmal das Wort an Lars:');
page12.addPar('','Ich habe Hunger, Hunger, Hunger, habe Hunger, Hunger, Hunger, habe Hunger, Hunger, Hunger habe Durst! Nein, nein. So ist es nun auch nicht. Aber es ist hier nicht so einfach mit dem Essen. Eigentlich kann man hier ganz gut Leben, wenn man Hunger hat. Man benötigt nur 5 Dollar und ein Fastfood Restaurant, beides ist kein Problem. Es gibt hier tausende Fastfoodketten: Mac Doof, Burger King, Subway, Whataburger, Pizza Hut, Taco Bell, KFC und und und. Aber leider ist Houston auch die fetteste Stadt Amerikas. Ich weiß jetzt auch warum. Hier kann man zur jeder Tageszeit Fastfood essen. Leider wiege ich aber keine 50kg. Wenn das so wäre, wäre Houston mein Paradies.'); 
page12.addPar('','Wir wollen versuchen, nicht nur Fertigessen zu verschlingen. Manu ist da auch auf meiner Seite und so kochen wir immer mal. Leider ist das verdammt teuer. Nur mal ein kleines Rechenbeispiel:');
page12.addPar('','Wenn wir bei Taco Bell zehn Softtacos holen, fur 90 Cent pro Stück, zahlen wir 10 Dollar.(mit Tax) ... Das würde knapp für ein Abendbrot und ein Mittag für uns beide reichen.');
page12.addPar('','Okay nun versuche ich Spaghetti zu kochen: Ost-german style.');
page12.addPar('','1 Zwiebel = 0,50 Dollar<br>600g Spaghetti = 2,50 Dollar<br>Flasche Ketchup = 3,00 Dollar <br>1 x Käse = 2,00 Dollar<br>1 x Wurst = 2,00 Dollar');
page12.addPar('','So sind das dann auch 10 Dollar. Natürlich schmeckt das besser als jeden Tag Tacos aber ich kann auch nicht jeden Tag Spaghetti machen. Jeder der gerne kocht, weiß dass Spaghetti das billigste Essen sind und alles andere viel mehr kostet, normalerweise. Also ist es hier günstiger in ein Fastfood Restaurant zu gehen als richtig zu kochen.');
page12.addPar('','Dennoch wollen wir versuchen immer mal zu kochen. Und da, liebe Leser unseres Tagebuchs, seit ihr gefragt. ');
page12.addPar('','Wir Starten ein Wettbewerb !!!');
page12.addPar('','Wer uns das günstigste, vollwertigste Mittagessen-Rezept liefert bekommt eine Dankeskarte zugesandt.');
page12.addPar('','Desweitern werden wir das Rezept hier im Tagebuch vorstellen und kochen. Mit Bilder, Anleitung und einer Dankesurkunde. Also Leute los geht es! Ich bin hungrig. ');
page12.addPar('','Einsendeschluß ist der 7.7.2003. Ich hoffe ihr laßt uns nicht im Stich.');
page12.addPar('','Dann Gruß aus Houston,<br>Lars und Manu, die Fastfood Junkies ');
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page13 = new page('', '18.06.2003 - ... wieder einer der verdammten Tage', 'page13');
page13.addPar('','Was für ein langweiliger Tag. Langsam kehrt hier wirklich der Alltag ein. Früh raus, auf Arbeit. Mittag. Arbeiten. Heim. Thomas hatte heute Abend ein Date, weshalb er das Auto für sich beanspruchte. Da wir aber noch unbedingt Einkäufe erledigen mußten, durften wir den Truck noch mitnehmen. ');
page13.addPar('','Evi, die Vize-Chefin von Rollac, hatte uns vor einiger Zeit von einem billigen Essenladen erzählt, den wir aufsuchen wollten. Schließlich muß der beständigen Entleerung des Kühlschrank Einhalt geboten werden. Wir, Lars und ich, machten uns also auf den Weg. Nichtsahnend fuhren wir auf den Beltway 8, auf die Interstate 45 und von dieser wieder runter auf den Belford Blvrd, so wie uns von Evi bescheit gestoßen wurde. ');
page13.addPar('','Wir waren recht guter Dinge, was sich jedoch schnell änderte. Lars bemerkte nun die recht fortgeschrittene Deflation des linken Vorderreifen. Flupp, flupp, flupp. Wir fuhren rechts ran. Mist. Tatsächlich. Der war platt wie ein ... tja ... wie ein platter Reifen. Wir fuhren noch ein paar Meter und stellten das Fahrzeug vor irgendein Wohnhaus dort. Und wir stiefelten los.');
page13.addPar('','Lars ärgerte sich. Schließlich hatten wir einen 2 Stunden Fußmarsch vor uns. Ich wollte meinen alten Kumpel natürlich nicht hängen lassen und wollte ihn wieder aufbauen und sagte: "Hey, es könnte schlimmer sein ..." und dachte den Satz weiter : "... es könnte zum Beispiel regnen." Es fing an zu nieseln. Ich dachte, halb so schlimm. Wenn ich den Satz wirklich laut gesagt hätte, würde es jetzt richtig regnen. Es fing an zu regnen. Ich wollte meine Gedanken unter Kontrolle halten. Ich habe es nicht geschafft. Der Regen wurde zu einem tropischen Regenfall. Aber mein Gehirn stellte sich weiterhin noch schlimmere Szenarien vor. Es fing an zu stürmen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hatte ich wirklich meine Schnase gestrichen voll.');
page13.addPar('','Wir liefen nun, seit etwa anderthalb Stunden unterwegs, völlig durchgeweicht (WIRKLICH!!!! VÖLLIG! Bis auf den Schlüppie!) Die Gehwege standen, dank fehlender Gullis auch schon wieder ca. 10cm unter Wasser. War ein toller Spaziergang. Wir liefen an einer Tankstelle vorbei. Da stand er. Unser Retter. Ein Abschleppwagen. Der fuhr uns zurück zum Truck und schleppte ihn zum nächsten Reifenhandel, wo wir den Truck bis zum naechsten Tag abstellen wollten. Dann fuhr er uns noch heim. Das ganze kostete bis jetzt 50$.');
page13.addPar('','Was für ein Tag! Toll! Mmh. Ist Euch eigentlich schon aufgefallen, das der Seitenindex dieser Seite 13 ist? Schaut mal oben in die Adresszeile. Komisch oder? ');

page14 = new page('', '19.06.2003 - ... endlich mal wieder ein schoener Tag', 'page14');
page14.addPar('','Nachdem uns das Schicksal immer wieder eins mit dem Kochlöffelauf den Deckel gegeben hat, wollte es und heute mal wieder was Gutes zukommen lassen. Der Tag an sich verlief normal, bis auf die Tatsache, dass es keine Panne gab, was ihn an sich schon wieder aussergewöhnlich macht.');
page14.addPar('','Wie dem auch sei, der Tag war verbracht. Abends gings ins "Gingerman" einer Kneipe im Rice Village, dem Universitätsviertel von Houston. Dort treffen sich jeden Donnerstag die ganzen Deuschen von Houston. Normale Studenten aus ganz Deutschland, Doktortitelanwärter, hochkarätige Manager und ab jetzt auch zwei Zwickauer Informatiker. Wir sind samot in guter Gesellschaft. Wir wurden auch schnell als die "Neuen" akzeptiert und hatten einige gute Gespräche. Der Abend ist nicht langweilig geworden, zumal die Frauenquote ziemlich gut war. Die Veranstaltung war doch tatsächlich mal keine Herren-Überschuß-Party. Schön!');
page14.addPar('','Zu trinken gint es in der Kneipe vornehmlich deutsche Biere. Ich habe mir ein paar Köstritzer Schwarze eingetrichtert, die allerdings mir 4.25§ für 0.33L doch recht teuer waren. Aber was tut man nicht alles für ein Stück Heimat. Bei 30 Grad in der Nacht im Biergarten schmeckt eine kühles Schwarzbier besonders gut. ');
page14.addPar('','Als dann so gegen halb zwei die meisten Gäste gegangen waren und wir uns plötzlich erinnerten, am nächsten Morgen auch früh raus zu müssen, beschlossen wir flexibel und spontan, schleunigst unsere Heiabettchen aufzusuchen. Dies taten wir auch und schlossen die Augen mit frischen Erinnerungen an einen schönen Abend mit neu gewonnenen Freunden. So einen Abend haben wir wieder mal gebraucht. Ehrlich.');

page15 = new page('', '20.06.2003 - Zahltag', 'page15');
page15.addPar('','Tja, geschludet unserer völlig unverständlichen leichten Niedergeschlagenheit den ganzen Tag, ist heute nicht allzuviel passiert. ');
page15.addPar('','Aber man muss ja jedem Tag etwas Gutes abgewinnen, was heute die Tatsache wäre, dass wir heute unser sauer verdientes Geld in Form eines bunten Stück Papieres bekommen, welches mit einem erfahrungsgemäß viel zu klein geraten Geldbetrag bedruckt ist. Aber, man soll ja nicht immer klagen, deshalb klagen wir trotzdem. Dennoch, wir sind bisher über die Runden gekommen und hoffen, dass wir dies auch weiterhin schaffen werden.');
page15.addPar('','Aber, laut einem alten Pfadfindersprichwort heißt es auch: Jeden Tag, eine gute tat ... sächliche Pechsträhne: Als wie heute Mittag in die Bank kamen um unsere Checks (die bunten Papierwische) einzutauschen in ähnlich billig anmutende andere Papierstücke mit amerikanischen Präsidenten drauf, wurden wir davon informiert, dass eben das Computersystem zusammengebrochen wäre und deshalb unsere Checks erstmal nicht eingelöst werden könnten. Tja, ich hätte ohne Goldfinger in die Bank gehen sollen. Naja, die nette Angestellte hat unsere Checks dennoch gern in Empfang und in Verwahrung genommen. Sie wollte es dann später auf unsere Konten buchen, sobald das System wieder läuft. Hoffentlich.');
page15.addPar('','Nachdem der Rest des Tages noch mit ein wenig Arbeiten und Einkaufen erfolgreich um die Ecke gebracht wurde und sich zu späteren Stunde herauskristallisierte, dass die werte Herrengesellschaft keine größeren Ambitionen mehr an den Tag, oder besser: an den Abend, legen wollte, entschlossen sich Lars und ich noch eine Runde im Pool zu drehen, was bei den nächtlichen Temperaturen, die man sich in Deutschland an manchen Sommern gern am Tag wünschen würde, eine willkommen Abkühlung beschert, obwohl das Wasser dank der intensiven ganztäglichen Sonnenwinirkung auch eine beträchtlich badewannenähnliche Temperatur erreicht hat und somit sich der Abkühlungsfaktor zwar noch auf einem akzeptablen, aber dennoch verbesserungswürdigen Level befindet. Es war lustig, nichtsdestotrotz!');
page15.addPar('','Und so sinken wir mit gutem Gewissen, noch etwas gegen unsere FastFood-Urmeln gemacht zu haben, in die Heia. Wie würden die Einheimischen sagen: "I go itse inse Heia!". ');

page16 = new page('', '21.06.2003 - Sommer, Sand und Sonnenschein', 'page16');
page16.addPar('','Was für ein herrlicher Tag, ca. 35 Grad im Schatten, nur leicht Bewölkung. Thomas, Lars und ich haben nach ausgiebigen Ausschlafen beschlossen, nach Süden an den Strand zu fahren. Diesmal nicht nach Galveston, sondern nach Surfside Beach. Dieser Strand war zwar etwas schmutziger als der in Galveston, dafür war er aber auch nicht so übervölkert. Das Wasser hatte mindestens zwischen 25 bis 27 Grad gehabt. Also wirklich Abkühlung konnte auch der Gang ins Wasser nicht verschaffen, aber da wir ja genügsame Menschen sind, konnte uns das dennoch zufriedenstellen. Endlich gelangten wieder einmal ein paar Sonnenstrahlen an unsere wieder recht blass gewordene Körper. ');
page16.addPar('','Gegen 18.00 Uhr haben wir wieder die Zelte abgebrochen. Auf dem Nachhauseweg sind wir eine etwas andere Runde gefahren und noch einige Meilen am Strand entlang gefahren. Dort haben wir einige echt interessante Häuser gesehen. Manche Leute haben sich wahnsinnige Paläste an den Strand gebaut.');
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page16.addPar('','Als wir wieder zuhause waren, arbeiteten wir noch schnell den Tagesordnungspunkt "Duchen udn Abendbrot" ab, um uns danach noch etwas auf\'s Ohr zu legen, damit wir für unsere abendliche Clubtour fit sind. Es sollte in eine Oldie-Disko gehen.');
page16.addPar('','Zwar hatten wir einige Probleme diese zu finden, denn unsere geheime Kontaktperson, mit der wir uns treffen wollten, sagte uns der Laden würde "Lonely Planet" heißen. Allerdings befand sich an der ebenso mitgeteilten Adresse eine Lokalität names "Culture Club", aus der laut Musik aus den 70\'ern drang.');
page16.addPar('','Wir beschlossen trotz des falschen Names einzutreten. Ja, es war tatsächlich der richtige Laden. Thomas Bekannte waren auch schon da. Also konnte es losgehen: Bar, Sturzbier, ab on the Dancefloor. Wir haben die Nacht durchgetanzt. Die Stimmung in dem Laden war super, absolut freundlich und un-aggressiv (im Gegensatz zu deutschen Diskos). Es gab drei Tanzflächen: 70\'er, 80\'er und Blackmusik. Lustig war, dass alle Tanzflächen verspiegelt waren. Ich sah mich zum ersten Mal selber Tanzen. Oh Mann!?! Naja, lassen wir das. ');
page16.addPar('','Sehr zufriedenstellend war die Frauenquote, wobei diese Mädels auch alle sehr locker, aufgeschlossen und keineswegs eingebildet sind. War ein richtig geiler Abend ;o) ...');
page16.addPar('','Das Publikum insgesamt war sehr gemischt. Das Durchschnittsalter wird wohl so bei Mitte 20 gelegen haben. Es gab viele schwarze big fat Mamas, aber es sind auch viele süße Mäusel rumgelaufen, wobei die meisten auch allein da waren, sodass man keine Angst haben mußte, von ihren Freunden verhauen zu werden, wenn mann sie mal antanzt. ');
page16.addPar('','Faszinierend war auch zu sehen, dass die Amis sehr gern in großen Gruppen zusammentanzen: Irgendwann im Laufe des Abends, stellte sich eine gutgebräunter junger Herr (um nicht zu sagen, ein schwarzer Neger), vor die gutgefüllte Tanzfläche und began ein paar leichte Tanzschritte vorzutanzen. Sofort übernahmen die ganzen um ihn rumstehenden Partygäste diese Schritte, die sich daraufhin wie ein Lauffeuer auf der ganzen Tanzfläche ausbreiteten. So dauerte es nur ein paar Sekunden und alle Leute auf der Tanzfläche tanzten synchron zum 70\'er-Jahre Diskosound. War ein ziemlich geiles Gefühl. Das kennt man von Deutschland überhaupt nicht, wo ja jeder eher mit sich selber beschäftigt ist.');
page16.addPar('','Fazit: Im Partymachen und im zwischenmenschlichen Umgang können die Deutschen sich von dem Amins ganz große Scheiben abschneiden!');

page17 = new page('', '22.06.2003 - Beulenpest auf Texanisch', 'page17');
page17.addPar('','Heute haben wir erstmal tüchtig ausgeschlafen. Gegen Mittag sind wir aufgestanden und Lars ging zu Thomas rüber, um die Instruktionen über den weiteren Tagesverlauf zu erfahren. Auf dem Plan stand der Brazol Bent National Park. Dieser ist ein Sumpfgebiet südlich von Texas, der sich hervorragend für gemütliche Zusammenkünfte zum Essensverzehr eignet. Wir trafen, nach einem ausgiebigen Einkauf und noch einer reichlichen Stunde Fahrt, dort etwa gegen 18.00 Uhr ein. Der Rest der Meute hatte sich schon auf das Essen gestürzt, war sozusagen bereits fertig. Wir konnten somit sofort den Grill in Beschlag nehmen, der aber zu unserer Unzufriedenheit nicht wirklich gut zog. Er war zu zwei Seiten offen, weshalb Luftzuwedeln nicht geholfen hätte, zumal man dann die Grillkohle aus dem gegenüberliegenden Ende herausgeblasen hätte.');
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page17.addPar('','Mit viel Geduld wurden unsere Hähnchenkeulen und Hähnchenbrustfilets dann doch gar und wir aßen genüsslich alles in uns hinein. Dazu schmeckte das mitgebrachte Budweiser im eigens dafür gekauften Kühler spitzenmäßig.');
page17.addPar('','Das einzige Problem waren die Mücken, oder hier auch Mosquitos genannt. Diese haben so lange Rüssel, dass sie problemlos durch jede Art von Gewebe durchstechen können. Diesen Umstand haben diese hinterhältigen Biester auch ausgenutzt, um uns mit kleinen juckenden Beulen am ganzen(!) Körper zu versehen. Das war echt nervig. ');
page17.addPar('','Die Gesellschaft war gut. Die Temperaturen nach Sonnenuntergang auch angenehm, da endlich wieder unter 30 Grad (wenn auch nur leicht). Nur die Mücken, die haben es uns echt ein wenig die Stimmung vermiest, weil man wirklich ständig gestochen worden ist. Dabei hat es aber auch keinen Unterschied gemacht, ob man Insektenspray rangemacht hat oder nicht. Die Tiere kamen trotzdem. Dennoch, win schöner Abend!');
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page18 = new page('', '23.06.2003 - Happy Birthday Bernd', 'page18');
page18.addPar('','Der heutige Tag war wenig spektakulär. Was will man denn auch von einem Montag erwarten? Es wäre ein langweiliger Tag geworden, wenn da nicht unser lieber Bernd gewesen wäre, der die ganze Meute vom Sonntag zu sich zu seinem Geburtstag eingeladen hätte.  Doch vorher mußten wir noch ein paar Klamotten trocken. Um das Geld für den Trcokner zu sparen, hat sich Lars eine viel günstigere Alternative einfallen lassen.');
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page18.addPar('','Doch nun zurück zu Bernd. Er arbeitet für MAN-Turbo und lebt bereits seit einiger Zeit in den USA. Eigentlich hatte er viel zu viele Leute für das relativ kleine Appartment eingeladen, aber da wir alle sehr friedliche Leute sind, kamen wir auch alle gut miteinander zurecht. Wir haben alle gut gegessen, uns super unterhalten und viel gelacht. Vielleicht gerade weil so viele Leute da waren, wurde die Party ein echter Erfolg.');
page18.addPar('','Es war wirklich ein gelungener und schöner Abend. Wir hoffen auf weitere von der Sorte.');


page19 = new page('', '24.06.2003 - "Fool Time" (by Lars)', 'page19');
page19.addPar('','Tim: Hallo mein Name ist Tim Kranebitter der Heimwerkerkönig. Die einen nennen mich den John Travolta von Zwickau, die anderen den Goldfinger von Houston. Jeder von euch kennt diesen Spruch, Houston wir haben ein Problem, aber ich kann euch versichern: Ich bin 78\'er Jahrgang, also war 69 technisch noch nicht da bzw. geplant gewesen. Ich möchte euch in einer kleinen Serie immer wieder einmal die Vorzüge des amerkaischen Haushalts präsentieren. Zu meiner Seite steht mir mein Adjutant, Al Rülke.');
page19.addPar('','Al: Hey mein Name ist Al Rü....');
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page19.addPar('','Tim: Ja Ja Ja das will hier keiner Wissen und wenn... das ist mein Tagebucheintrag ... Heeeeeee! <br>Heute will ich Ihnen das Klo der Zukunft vorstellen. Das Binford 2700xf.');
page19.addPar('','Al: Das xf steht hier für Express Flusch');
page19.addPar('','Tim: Nee, eher für extra fett, damit auch dein Hintern darauf Platz hat.  Heeeee! Haaaa! Huuuuuu! So, nun zu den technischen Daten, Al !');
page19.addPar('','Al: Das Binford WC 2700xf, hat eine Saugstärke von 4000 Kilonewton und benötigt pro Abgang 30 Liter Frischwasser.');
page19.addPar('','Tim: Nachdem Du drauf warst ist es kein Frischwasser mehr. Heeeee! Wir haben das Klo mit Kontrastmittel eingefärbt, damit euch nicht der Ekel überkommt. Heeeeeee ...!');
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page19.addPar('','Al: Natürlich ist das Kontrastmittel von Binford mit dem tollen Namen  Mountain Fresh Tempo. ');
page19.addPar('','Tim:Manche benutzen es auch als Waschmittel, obwohl sie es als Weichspühler gekauft haben. Heeeeee! Tja, klappt aber wie ich sehe, Al. Nun werde ich die Auslösetaste des Binfords betätigen. Al, bitte gehe weg! Nicht das es dich mit wegsaugt. Wir haben zum besseren Verständnis des WC, in welchem enormen Kräfte wirken, ein Video aufgezeichnet. Dies könnt ihr hier downloaden. Nachdem der Spühlgang abgeschlossen ist, kann es vorkommen das noch Schwebeteilchen im Klo sind. Diesem Umstand ist nur mit nochmaligen Drücken der Flushtaste entgegenzuwirken. ');
page19.addPar('','#vid1#');
page19.addParExtLink('vid1', '', '>>>> Hier das Video zum Download ... ','http://www.fh-zwickau.de/~maru/tagebuch/video1.avi');
page19.addPar('','So das war Tim ihr Heimwerkerkönig. Ich hoffe ihr hattet Spass an dieser neuen Technik welche in 10 Jahren Europa überrennen wird. ');
page19.addPar('','Al: Und denken sie dran wenn sie das Klo auf der Südhalbkugel der Erde einbauen wollen, müssen sie die Flush-Taste nach oben drücken, wenn Sie die gleiche Drehbewegung haben wollen, wie wir hier in den Staaten.');
page19.addPar('','Bye sagt Al  Rülke und Tim Kranebitter.');

page20 = new page('', '25.06.2003 - Follow the white Rabbit', 'page20');
page20.addPar('','Nach einem recht unspektakulärem Arbeitstag, haben sich Thomas, Lars und ich zusammengetan um ein Date mit der umschwärmten Ellen, einem deutschen Mädel, welches hier für die Deutsch-Amerikanische Handelskammer arbeitet, zu haben. Zunächst gingen wir in die Galleria, was eine Einkaufsmall (riesige Ausgabe der Zwickau Arcaden) für die Houstoner Schikeria ist. Dort gibt es die verschiedensten teuren und mittelpreisigen Geschäfte, eine offene Eisfläche zum Eislaufen (man bedenke den Energiebedarf!), ganze Kaufhäuser und Gaststätten. Nachdem wir einmal durchgeschlendert waren, suchten wir uns einen Tisch in der Nähe der Eisfläche, holten uns etwas zu Essen und stärkten uns ersteinmal.');
page20.addPar('','Doch lange konnten wir nicht verweilen. Die Zeit drängte, denn schon riefen uns die Kinosessel. Thomas hatte sich "The Italian Job" gewünscht, was wir aber großzügig ignoriert haben und ihn in "Matrix Reloaded" mitgeschleift, auch wenn er den Film bereits gesehen hatte. Im Anschluss an den Film führten wir eine Diskussion über die Hintergründe des selben und hofften zur Aufklärung unserer Unklarheiten auf die Erfahrungen von Thomas aufbauen zu können, der ja nun zum zweiten Mal die verwirrende Handlung miterleben durfte. Leider waren wir dabei verlassen ... er hatte wohl auch nicht wirklich einhundert prozentig folgen können.');
page20.addPar('','Dennoch war unser aller Fazit, dass der Film ein würdiger Nachfolger des ersten Teiles war. Auch wenn uns einzelne Aspekte des Filmes, insbesondere bei des Special Effects, etwas unrealistisch vorkamen. Vielleicht sind wir auch einfach nur etwas zu penibel?');

page21 = new page('', '26.06.2003 - "One Kostritzer please"', 'page21');
page21.addPar('','Der heutige Tag war auch wieder von einem Berg Arbeit geprägt, den wir aber kontinuierlich erklimmen und sicherlich bald bezwungen haben. Aber das interessiert euch ja nicht, sondern eher die Dummheiten, die wir anstellen und die Missgeschicke, die uns passieren.');
page21.addPar('','Tja, mit den Dummheiten haben wir uns heute zurückgehalten. Aber dafür gab es ein paar Missgeschicke. Heute ist ja der Gingerman-Abend, wo wir uns in geselliger Runde mit kühlem Getränk im Biergarten die Zeit und die Mücken totschlagen. Jedoch hat uns der liebe Petrus, einen kleinen Stein in den Weg gelegt, denn er war doch tatsächlich der Ansicht, einen wirklich höllischen Gewittersturm (amerik. T-Storm) anzuregen, exakt zu dem Zeitpunkt, an dem wir aufzubrechen drohten. Doch von solchen Kinderreien von oben halten wir nicht viel und haben sie einfach ignoriert. Denn wenn man von etwas ganz fest überzeugt ist, dann muß das war sein. Wir sind trotzdem nass geworden. ');
page21.addPar('','Thomas, unser tapferer Mitstreiter, fiel in einem Anfall von chronischen Phlegmatismus in einem sicherlich mind. 10-stündingen Dornröschenschlaf und war somit nicht wirklich in einer Verfassung, die ein Mitnehmen unsererseits gewährleistet hätten. Wir liesen ihn deshalb zurück und zogen unbeeindruckt von dem imposant wetternden Mistwetter, weiter Richtung Gingerman. Dieses war dann auch gefunden und von uns angesteuert worden. Hier vertrieben wir die Zeit und die Mücken mit Konversation und Rumfuchteln. Gegen 1.00 Uhr meldete die Vernunft, dass sich der Sandmann in naher Zukunft ankündigen würde, weshalb wir uns zum Rückzug entschlossen.');
page21.addPar('','Wir fuhren heim und fielen die die Luftmatrazen. Dann kam der Sandmann. War wieder ein schöner Abend!');

page22 = new page('', '27.06.2003 - ... nicht viel los', 'page22');
page22.addPar('','Der heutige Tag war nicht sehr unterhaltsam. Wir waren arbeiten, kamen nach hause. Haben Abendbrot gemacht, Emails geschrieben, und unterhalten.');
page22.addPar('','Wir waren ganz schön k.o, von den letzten Tagen, deswegen sind wir auch recht zeitig ins Bett gegangen.');
page22.addPar('','Tja, sorry, mehr können wir zu heute nicht sagen, außer dass wir heute wieder unsere Paychecks gekommen haben.');

page23 = new page('', '28.06.2003 - We\'re queer, we\'re here', 'page23');
page23.addPar('','Zunächst haben wir den Tag mit einigen Stunden Arbeit verbracht. Nachdem wir langsam Hunger bekamen, brachen wir dort auf. Das war so gegen 13.30 Uhr. Unser erster Weg war zur Bank, um unsere PayChecks einzulösen. Jedoch mußten wir feststellen, dass hier die Banken bereits um eins schließen. Eine Frechheit, oder?');
page23.addPar('','Anschließend haben wir noch einen Fernseher geholt, denn Lars möchte mehr Englisch lernen, indem er mehr Englisch hört. ');
page23.addPar('','Nach dem Mittagessen haben wir uns noch ausgeruht, Lars hat seine Wäsche gemacht. Abends wurde es wieder interessant.');
page23.addPar('','Vor einigen Jahren wurde ein schwules Pärchen von der Polizei erwischt, wie sich gerade "mit Wattebällchen beworfen" haben. Darauf sind sie beide im Gefängnis gelandet. Die beiden haben dann einen Prozeß angestrengt, der für die beiden gestern positiv ausgegangen sind. Die bedeutet, dass nun in allen Staaten der homosexuelle Geschlechtsverkehr erlaubt ist. Das hat die schwul-/lesbische Gemeinschaft natürlich ganz groß gefeiert mit einem riesigen Festival.');
page23.addPar('','Wir wollten uns die groß aufgezogene Parade unter dem Motto "Pride" (Stolz) nicht entgehen lassen. Wir hatten dort eine großartige Zeit. ');
page23.addPar('','Nach dem Umzug, wollten wir noch ein wenig Party machen und sind die nahegelegene Bar "SeeSaw" (Säge) gegangen. Unglaublich, viele Maerikaner es fort gibt, die entweder längere Zeit in Deutschland waren , einen deutschen Freund haben oder sonstige Verbindungen zu Deutschland haben und die uns das auch unbedingt mitteilen müssen. ');
page23.addPar('','Wir blieben bis kurz vor Ladenschluss und waren dann in etwa gegen halb vier zu Hause. WOW! Was für ein Abend!');
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page23.addParExtLink('pics1', '', '>>>> Hier koennt ihr alle hier befindlichen Bilder und noch mehr in gross herunterladen. (gepackt mit WinZIP)','http://www.fh-zwickau.de/~maru/tagebuch/pride.zip');


page24 = new page('', '29.06.2003 - Ruhe ...', 'page24');
page24.addPar('','Nachdem wir heute lange ausgeschlafen haben und wir uns irgendwann wieder aufgerappelt hatten, ging Lars einkaufen und ich habe in der Zeit ein wenig die Wohnung aufgeräumt. Danach bereitete Lars wieder ein köstliches Mittagessen zu. Ich habe mich dann noch um meine Wäsche gekümmert und ansonsten haben wir uns einfach nur ausgeruht. ');
page24.addPar('','Abends haben wir bei Andre vorbei geschaut. Schließlich war Andre ein paar Tage in North Carolina und ist heute wiedergekommen. Thomas war mit Ellen auf einem Konzert.');

page25 = new page('', '30.06.2003 - Der Alltag kommt zurueck', 'page25');
page25.addPar('','Nach dem "langweiligen" Wochenende waren wir froh, wieder unserer aufregenden Arbeit nachzugehen. Nachdem wir damit fertig waren, fuhren wir heim luden Andre und Thomas zum Essen ein.');
page25.addPar('','Danach entschieden wir uns noch kurzfristig in eine der späten Vorstellungen im Kino zu gehen, um uns mit realistischer und herzerweichender Dramaturgie die Langeweile zu vertreiben. Wir schauten Charlies Angles (oder 3 Engel für Charlie), der mit vielen tollen Spezialeffekten glänzte, bei denen man nur bei ganz genauem Hinsehen bemerkte, dass diese nicht immer ganz realistische Szenen darstellten.');
page25.addPar('','Wir haben viel gelacht. ');

page26 = new page('', 'Ende des Monats', 'page26');
page26.addPar('','Um die Eintraege des naechsten Monats anzuschauen, muesst ihr auf "Monatsarchiv" klicken und den naechsten Monat auswaehlen.');


indexpage = new page('', 'Tagebuch - Uebersicht','indexpage');
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